Die Ahrenshooper Filmnächte sind ein jährliches Filmfestival, das seit über 20 Jahren stattfindet. Das Festival zeigt sechs ausgewählte deutsche Spielfilme im Wettbewerb um den Jury- und Publikumspreis. Dazu kommt ein Sonderprogramm mit weiteren Filmen jenseits des Mainstreams – oft in Kooperation mit dem Künstlerhaus Lukas, einem renommierten internationalen Stipendienhaus für Künstler, Schriftsteller und Filmemacher.
Aber es geht nicht um die Filme allein. Das Festival ist berühmt für seine persönliche Atmosphäre. Nach jeder Filmvorführung gibt es Filmgespräche – Gespräche zwischen dem Publikum und den Regisseuren, Drehbuchautoren und Schauspielern. Du kannst mit ihnen reden, Fragen stellen, verstehen, wie und warum sie ihre Filme gemacht haben. Das ist nicht die anonyme Berlinale. Das ist Kino zum Anfassen.
Die Künstlerkolonie als Kontext
Ahrenshoop ist seit über 125 Jahren eine Künstlerkolonie – einer der ältesten Kunstorte an der Ostsee. Maler, Schriftsteller, Komponisten und Fotografen haben hier gelebt und gearbeitet. Diese Tradition ist lebendig. Das Filmfestival ist Teil dieser Tradition. Es ist nicht zufällig, dass die Filmnächte hier stattfinden. Es ist konsequent. Dieser Ort atmet Kultur, Kreativität und Handwerk.













