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2024-03-20
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Blaues Wunder: Warum ein Urlaub an der Ostsee Körper und Seele erholt. 

Eine erhöhte Perspektive zeigt das Meer. Im Vordergrund befinden sich Pflanzen. Im mittleren Bereich ist ein kleines Boot auf dem Wasser sichtbar.

In Kürze tagt der Familienrat oder Freundeskreis über das nächste Urlaubsziel. Ein Teil deiner Lieben will in die Berge. Dich hingegen zieht es ganz stark zu uns ans Meer. Weil es nichts gibt, was dir mehr Ruhe schenkt und Energie verleiht als der blaue Ozean, der Wind, die Sanddünen und die Wellen. Tja, uns brauchst du nicht zu überzeugen. Wir sind längst Fans und erleben immer wieder neu und hautnah, wie wohltuend sich Ostsee und Bodden auf die Seele auswirken. Aber warum ist das eigentlich so? 

Was ist so faszinierend daran, stundenlang auf das Wasser zu schauen? 

Was begeistert Menschen so sehr am Wasser, dass sie für eine Immobilie, ein Hotelzimmer oder eine Schiffskabine mit Meerblick gerne etwas tiefer in die Tasche greifen? Warum spielen Kinder stundenlang im Wasser ohne einmal zu nörgeln? Warum fallen beim Rauschen der Wellen alle Probleme sanft von uns ab? Hat das mit der unendlichen Weite des Meeres zu tun? Oder vielleicht damit, dass das Meer geprägt ist von ständiger Bewegung und uns das beeindruckende Naturschauspiel schnell von negativen Gedanken ablenkt? Oder liegt es daran, dass unterbewusst eine enge Verbindung zwischen Wasser und uns besteht, weil wir selbst zu 80 % aus Wasser bestehen? Oder fasziniert uns D die schiere Größe des Ozeans, im Angesicht derer wir uns selbst einfach nicht mehr so wichtig nehmen? 

Ja ja, schon klar, eine allgemeingültige Antwort wird es auf unsere, zugegebenermaßen ganz unterschiedlichen Fragen rund um die blaue Magie nicht geben. Aber jede Menge mehr Gedanken dazu und sogar wissenschaftliche Fakten zur Anziehungskraft des Meeres hätten wir schon noch in petto, die wir hier gerne mit dir teilen wollen. 

  • Strandkulisse - im Vordergrund ist eine Bank zu sehen, auf der Menschen sitzen. Im Hintergrund erstrecken sich das blaue Meer und der Himmel. Die Aufnahme zeigt die Strandlandschaft von oben.
  • Eine Person steht am Strand mit ihrem Hund. Sie trägt einen gelben Rucksack, und der Hund hat ein gelbes Outfit. Beide blicken auf das Meer. Der Himmel ist bewölkt und die Wellen bewegen sich auf den Strand zu.

Blau schlägt Grün: Das Meer macht glücklicher als Wälder und Wiesen.

Was dir bei deiner Argumentation pro Meer im Familien- oder Freundeskreis den Rücken stärken kann, ist das Ergebnis einer Studie von zwei englischen Forschern. George Mac-Kerron von der University of Sussex und Susana Mourato von der London School of Economics & Political Science haben herausgefunden, dass Menschen am Strand oder generell in küstennahen Gegenden glücklicher sind als in der Nähe von Bergen, Wälder oder Wiesen. Erforscht haben sie das mit Hilfe einer an die GPS-Daten der Telephone gekoppelten Smartphone-App, die mehr als 22.000 Teilnehmer täglich mehrmals gefragt hat, wie es ihnen geht. 

  • Eine Person liegt am Strand unter einem Baumstamm. Der Himmel ist blau mit weißen Wolken, und im Hintergrund ist das Meer zu sehen.
  • Steine und hölzerne Pfähle als Wellenbrecher und trennen den sandigen Strand vom Meer.

Je eingehender und gewollter die Verbindung mit dem Meer, desto besser. 

Auch einige weitere Studien kamen unabhängig voneinander zu der Erkenntnis, dass die Nähe zum Meer uns glücklich macht. Ganz besonders dann übrigens, wenn man eng mit ihm verbunden ist. Heißt so viel wie: Schwimmen oder Tauchen setzt deine Glückshormone stärker in Verzückung als das bloße Ahlen am Strand. Wichtig ist allerdings, dass sich Menschen aus freien Stücken ans bzw. ins Meer begeben. Deine Familie oder Freunde an den Darß zu zwingen und dort einfach mal ins Wasser zu schmeißen, ist also eher keine gute Idee. Spaß! Hattest du sowieso nicht vor. Das wissen wir doch ;-)

Wenn der Aufenthalt auf eigenen Wunsch zustande kommt, kann die positive Wirkung eines Aufenthalts am Meer angeblich soweit gehen, dass Symptome von ADHS, Angststörungen und Depressionen gelindert werden. Aber nicht für unsere Psyche ist das Meer ein wahrer Segen. Meeresluft und -wasser haben auch eine heilsame Wirkung für unsere Atemwege und die Lunge. Selbst auf den Kehlkopf und auf die Nasennebenhöhlen wirken die Aerosole am Meer befreiend. 

Eine Person mit einem Rucksack steht am Strand. Im Hintergrund ist der Sonnenuntergang sichtbar.

Und damit nicht genug. Das Meer kann noch mehr für deine Gesundheit tun. 

Die Klänge des Meeres sollen selbst bei Tinnitus Abhilfe schaffen, da das Meeresrauschen die Kraft hat, zumindest eine gewisse Zeit lang von den lästigen Ohrgeräuschen abzulenken. In Einzelfällen hilft der Sound der Küste selbst virtuell. So legte eine Studie aus dem Jahr 2017 dar, dass Menschen, die einen Zahn gezogen bekamen, weniger Schmerzen empfunden haben, wenn sie sich währenddessen für einen Spaziergang an den Strand träumten. 

Du merkst schon: Die besondere Verbindung des Menschen zum Meer und die positiven Auswirkungen der See auf unseren Körper und Geist beschäftigt nicht nur uns. Schon viele haben sich damit beschäftigt und werden sich auch in Zukunft immer weiter mit der Faszination Ozean auseinandersetzen. 

 

Eine Reihe von Holzpfählen, die als Wellenbrecher dienen, erstreckt sich in das türkisfarbene Meer unter einem bewölkten Himmel. Am Horizont ist ein Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang mit warmen Gelb- und Orangetönen sichtbar.
Das schönste Blau – direkt an der Ostsee erleben

Wir wollen dich deshalb hier nur noch von einer Sache überzeugen: Das schönste Blau findest du an der Ostsee. Ganz in unserer Nähe. Schau doch mal bei uns vorbei. 

www.meerfischland.de(externer Link)
Maria Keilig
von Maria Keilig
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